
Schon lange besteht der Verdacht, das Laserdrucker und Fotokopiergeräte ein Gesundheitsrisiko darstellen. Es ist erwiesen, daß Geräte, in denen Papier ver- und bearbeitet werden, allein durch die Bewegung des Papiers durch das Gerät erheblichen Feinstaub produzieren und an die Umgebung abgeben. Bei Druck- und Kopiersystemen, die auf Tonerbasis arbeiten, kommt noch das zusätzliche Risiko des Feinstaubs durch den Toner hinzu. Bisher wurde die gesundheitliche Gefahr, die von den Tonerfeinstäuben ausgeht, von den Herstellern der Geräte; aber auch den Berufsgenossenschaften und häufig von betriebsärztlichen Diensten bestritten und ignoriert. Als Begründung wurden häufig angeblich nur geringe Emissionen angegeben. Schon seit Jahren belegen Studien und Untersuchungen, daß die Umgebungs- und somit Atemluft durch die Emissionen von tonerbasierenden Bürogeräten erheblich beeinträchtigt wird. Der Tonerfeinstaub besteht aus sehr unterschiedlichen Schadstoffen, Feinstäuben und Nano-Partikeln und stellt somit ein sehr bedenkliche Mischung dar: Metalloxide, Kohlenstoffpartikel sowie verschiedene Kunstkarze und andere organische Verbindungen. Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fanden Forscher heraus, daß Stäube, denen eigentlich keine toxische Wirkung nachgewiesen wurde, bei Ratten Lungentumoren erzeugten - und das häufiger als erwartet. Infolge dieser Erkenntnisse ist davon auszugehen, daß diese Stäube auch bei Menschen Tumoren erzeugen können. Während Institutionen und zuständige Behörden anfangen, sich über die gesundheitsschädigenden Wirkungen von Feinstaub und Tonerstaub Gedanken machen, sind vor Allem Millionen von Mitarbeitern in Büros von Unternehmen und Behörden tagtäglich unfreiwillig und meistens ahnungslos den möglichen schädigenden Wirkungen ausgesetzt. Inzwischen sind etliche Menschen erkrankt - zum Teil mit erheblichen Folgen. Wer wartet, bis die gesundheitsschädigende Wirkung des Tonerstaub zu 100% nachgewiesen ist, geht das Risiko ein, daß weiterhin viele Menschen ahnungslos erkranken werden. Somit ist es notwendig, sofortige Schutzmaßnahmen zu ergreifen, die zumindestens die Luftbelastung auf ein mögliches Minumum reduzieren. Weder Laserdrucker noch Fotokopierer verfügen über eine Filtertechnik, die die Emissionen verringern. Es ist möglich, durch den Einsatz eines geeigneten Luftreinigungssystems die Luftbelastung durch giftigen Tonerstaub zu reduzieren. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit
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